Die Ziele der Selbsthilfegruppe Hornhauttransplantation sind:

Bei den Patienten, die der Selbsthilfegruppe angeschlossen sind, handelt es sich um Personen, denen aufgrund einer deutlichen Minderung der Sehschärfe eine Spenderhornhaut transplantiert wurde (Korneatransplantation).
Die Transplantation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Eingriff dauert ca. 30-40 Minuten. Die Spenderhornhaut wird mit nicht resorbierbaren Fäden (Nylon), die einen Durchmesser von 0,03 mm haben, fixiert. Der letzte Faden wird in aller Regel frühestens 18 Monate nach der Transplantation entfernt. Das Hauptrisiko nach der Operation ist die Abstoßreaktion. Daher wird in manchen Fällen eine systemische Immunsuppression durchgeführt, die eine Abstoßreaktion des Transplantates, durch das eigene Immunsystem verhindern soll.
In den Wochen nach der Transplantation müssen Zeitpunkt und Dosierung der Tropf- und evtl. erforderlichen Tablettentherapie genau eingehalten werden.

Nach der Operation wird sich allmählich, in aller Regel über Wochen und Monate, eine Sehverbesserung einstellen. Eine stabile Sehschärfe wird oft erst nach 1,5 Jahren mit der letzten Fadenentfernung erreicht. In aller Regel müssen Brillengläser oder Kontaktlinsen zum Erreichen der optimalen Sehschärfe getragen werden.

Wie aus dieser kurzen Darstellung ersichtlich ist, treten zumeist vor einer Transplantation, bei den Patienten, die sich zu einer Transplantation entscheiden, viele Fragen auf. Aber auch bei den bereits operierten Patienten gibt es immer wieder Fragen, wie sich bei dem Treffen in Freiburg herausstellte.
Das ist der Grund, weshalb sich diese Selbsthilfegruppe zur bundesweiten Aktivität entschlossen hat.


Kontakt:
Dieter Marquardt
Im Münchtal 37
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